Sonne

Die unsichtbare Sonne

Die wahre Energie

Autor Johannes Lintner

Die unsichtbare Sonne welche ich hier meine, ist nicht das, was in der Physik als schwarzes Loch bezeichnet wird, obgleich große Ähnlichkeiten bestehen, denn auch ein schwarzes Loch besteht aus riesigen Sonnen welche sich verbunden und so sehr verdichtet haben, dass durch die entstandene unvorstellbar große  Gravitation nicht einmal mehr das Licht entweichen kann und alles in sich hinein saugt was nur in die Nähe dieser gewaltigen Energie kommt. Was hier unter unsichtbarer Sonne verstanden werden soll, ist eine noch viel größere, eine unendlich Große Energie, jene Energie welche den gesamten Kosmos mit all dem unzähligen Gestirn und schwarzen Löchern überhaupt erst geschaffen hat. Diese Energie nennen wir GOTT!

Gott ist also die unsichtbare Sonne welche ich hier meine, die Sonne weil sie Wärme und Leben spendet und unsichtbar deshalb, weil wir diese Sonne, weil wir IHN mit unseren Augen nicht sehen können, obgleich wir wissen, dass ER da ist, dass wir IHN ganz deutlich spüren können. Unsichtbar auch deshalb, weil wir seine unvorstellbare Helligkeit nicht ertragen könnten. Diese Energie Gottes ist die Liebe, die höchste uns beseelte Energieform.

Diese „unsichtbare Sonne“ (welche mit GOTT, JHWH, Jehovah, Allah, Abba, Schöpfer, gleichzusetzen ist), sendet unablässig große Mengen Energie in Form von Liebe aus, so dass wir sagen können Gott ist LIEBE im wahrsten Sinn des Wortes.

Ist nun diese Sonne wirklich so unsichtbar? Auch wenn wir nur an unsere Augen denken, müssen wir diese Antwort dann bejahen? Keinesfalls! Gott visualisiert sich uns zwar nicht als Person, jedoch zeigt ER sich dafür noch viel deutlicher in allem was wir sehen und wahrnehmen können.  Ob es die gesamte Natur ist, oder auch nur ein einzelner Regentropfen, bei genauerer Betrachtung kann uns dann diese wahre Energie Gottes bewusst werden, vorausgesetzt wir öffnen unseren Geist für die Wunder der Natur und wir öffnen unser Herz für die Liebe zur Natur, denn alles ist das Antlitz Gottes.

Wenn wir also Augen, Herz und Geist öffnen blicken wir direkt in das Gesicht Gottes, egal ob es die Sterne am Firmament sind, welch uns doch manchmal so melancholisch machen, oder tief in die traurigen Augen geschundener Tiere sehen oder auch in den Augen von fröhlichen Kindern die Glückseligkeit erkennen, immer berührt uns das tief in unserem Inneren und löst in unserem Herzen tiefsitzende Gefühle aus., weil wir mit dieser unsichtbaren Sonne direkt konfrontiert sind, mit der wohl größten Energieform, der wahren Liebe Gottes im Geiste der Weisheit! Es erinnert mich der Ausspruch des Buddha,  Zitat Anfang „Wissen kann man mitteilen, Weisheit aber nicht. Man kann sie finden, man kann sie leben, man kann von  ihr getragen werden, man kann mit ihr Wunder tun, aber sagen und lehren kann man sie nicht.“ (Siddhartha Gautama) – Zitat Ende.;  oder der sinnige Ausspruch von Lee Williams,  Zitat Anfang „Es gibt eine Tür zu einer anderen Dimension. Diese Tür ist die Liebe.“ – Zitat Ende.  Wahrlich wir sollten besser erkennen, dass Gott Liebe ist, folglich die Liebe das Antlitz Gottes, diese unsichtbare Sonne welche wohl so liebevoll unsere Herzen und Seelen erwärmt, niemals untergeht und immer Bereit ist für uns zu scheinen, lediglich müssen wir es wollen und zulassen. Erlauben Sie mir  hierzu noch ein Zitat von Violett anzuführen,  Zitat Anfang „Gott kann nicht lügen. Gott kann nicht hassen. Gott ist befangen in seinen Entscheidungen, er kann nur aufgrund von Liebe entscheiden. Das ist der Hauptgrund für eure Lektionen auf der Erde: Dass Gott ein unvorher genommenes Experiment durchführen kann.“  – Zitat Ende.

Nun ich höre schon den Protest von so manchem Leser: Wo bleibt denn bei mir diese Sonne, diese allgegenwärtige Liebe Gottes? Ich spüre nichts davon; Ich kann mit meinem Einkommen nicht mehr das Auskommen erlangen; Seit langer Zeit bin ich schon arbeitslos und kann keine Arbeit finden; Alles habe ich verloren, Familie, Geld und Wohnung; Niemand kümmert sich um mich, ich vegetiere nur noch; Gott hat mich schon seit Langem vergessen; Mir ist dieser angeblich so liebender Gott noch nie begegnet…. u.v.m.

Wie verhält es sich denn nun wirklich mit der Liebe Gottes wenn diese Proteste real sind und daran ist nicht zu zweifeln. Scheint diese unsichtbare Sonne nur für bestimmte Menschen? Wem lässt denn nun Gott seine Liebe zukommen, wo doch so viele Menschen scheinbar ausgegrenzt sind?

An diesem springenden Punkt bedarf es tiefgreifender Aufklärung und zusätzlichem Wissen. Gott bietet sich uns Menschen allen gleich an, Er macht keinen Unterschied welche Hautfarbe wir haben, ob wir gut oder böse sind, ob wir reich oder arm sind, ob wir fröhlich oder traurig, wütend oder friedfertig sind oder welcher Religionsgemeinschaft wir angehören. Für SEIN Liebesangebot hat das keine Bedeutung. Der springende Punkt liegt daher in der Angebotsannahme. Wir müssen auch sein Angebot annehmen. Auch gilt es zu bedenken, dass uns Gott schon vor Urzeiten für uns Menschen den freien Willen vorgegeben und seit Anbeginn der Zeit (Urknall) das einzige Gottesgesetz von URSACHE und WIRKUNG erlassen hat, mit dem alles existiert, der Kosmos genauso wie unsere Natur mit all den Tieren, sowie wir selbst auch. Jede Ursache ob gedanklich, in Worten oder Taten ausgedrückt zeigt unweigerlich die entsprechende Wirkung. Gott hat uns den freien Willen gegeben, daher entscheiden wir selbst welche Ursachen wir setzen mit der wir die entsprechende Wirkung erhalten.  Es ist natürlich auch wichtig zu erkennen und zu wissen, dass wir uns in einem ständigen physischen Kreislauf von Tod und Wiedergeburt befinden. Aus diesem Kreislauf können wir uns nur befreien, wenn wir das gesamte negative Karma (aus allem vorher gelebtem Erdendasein einschließlich des derzeitigem) durch gutes Karma ersetzt und nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung entsprechend aufgearbeitet haben. Jedes Erdenleben ist also eine große Chance dieses Ziel zu erreichen. Um diese Ziel überhaupt erreichen zu können, brauchen wir die Energie der „unsichtbaren Sonne“, die Liebe Gottes.

Wir selbst sind jene, welche uns nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung bestrafen oder belohnen, je nachdem was wir gedanklich oder tätig erzeugen, da Gott selbst weder bestraft noch belohnt. Obgleich wir von den früheren Leben nicht wissen was wir geerbt (Erbsünde) haben, lediglich aus diesem Leben erinnern wir uns noch was wir gut oder weniger gut gedacht und gemacht haben, ist diese Leben als Spiegel unseres Karmas zu verstehen. Damit ist gemeint, dass uns nichts, aber schon gar nichts begegnen oder passieren kann, was nicht auf Grund des vorgenannten Gesetzes „vorbestimmt“ ist, was wir uns selbst eingebrockt haben. Wir haben die von uns selbst „versalzene Suppe“ auszulöffeln und darauf achten, dass wir diese Suppe nicht noch mehr versalzen.

In dem Moment, wo wir das alles erkennen und verinnerlichen, trifft uns schon die wärmende Energie der „unsichtbaren Sonne“, die unendliche Liebe Gottes welche uns zu helfen vermag aus diesem Kreislauf heraus zu kommen.

Wir müssen diese wunderbare Sonne nur wollen und zulassen dann erleben wir diesen wundersamen Energiefluss der Liebe wie Wärme, Wohlbefinden, angstfrei und unsagbar glückselig. Wahrlich sind wir dann in das Himmelreich eingetreten von welchem Jesus sprach „Das Himmelreich ist nahe , kommt und tretet ein.“ Das Himmelreich darf nicht mit dem Himmel verwechselt werden, denn das Himmelreich ist keine Örtlichkeit, es ist ein wunderbarer glücklicher Zustand, ein tiefes inneres Urgefühl unserer Seele. Es fehlt mir das Werkzeug, diesen unsagbar erhebenden Zustand in Worte kleiden zu können. Daher möchte ich Ihnen als Leser zurufen:

Tut es einfach, tretet ein in das Himmelreich, nehmt das Angebot dieser unsichtbaren Sonne an, denn sie ist greifbar nahe, öffnet euren Geist und lasst es zu, dass diese Sonne in Euer Herz eintreten kann. Es kostet nichts, lediglich das Ja ich will!

Und allen welche noch leiden und mit den Zuständen dieser Welt hadern, unglücklich über ihr Schicksal sinnieren und Schmerz wegen ihrer durch selbst gesetzte Ursachen erzeugten Wirkung erfahren, zurufen, Gott ist mächtig genug euch durch seine verzeihende Liebe euer Unglück in Freude umzuwandeln; wiederum, ihr müsst es nur wollen! Gott will keine traurigen und leidgeplagten Menschen haben, diese mach IHN selbst traurig, nein er will uns haben wie wir seit eh´ und jeher vorgesehen waren,  als fröhliche, liebenswerte und hilfsbereite Menschen die mit IHM lachen und glücklich sein können.

Abschließen möchte ich noch Frére Roger rezitieren:  Zitat Anfang „Eines fasziniert an Gott: die Demut seiner Gegenwart. Niemals bestraft er, nie verletzt er die Menschenwürde. Er zieht nicht am Strick, um sich Gehorsam zu verschaffen. Jede herrschsüchtige  Geste würde sein Antlitz entstellen. Die Vorstellung, dass Gott kommt und bestraft, ist eines der   größten Glaubenshindernisse.“ –  Zitat Ende.

Verliebt euch regelrecht in diese wunderbare Sonne, in unseren Vater in unsere Mutter!

Tut es einfach, habt keine Angst!

Probiert es doch einfach mal aus.

 

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