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Zum Hineinschauen in mein Buch:  Spirituelles Vermächtnis eines Christ - Buddhisten

Auszüge aus den Kapiteln:  Autobiographie  + Kapitel 1, 2 und 3.

aus Autobiographie:

... 1959 war es mir möglich bei der Baufirma Ferro-Betonit-Werke in Linz als Bautechniker zu arbeiten wo ich mich auf Baustellen in der VOEST bis zum 2. Bauleiter emporarbeiten konnte. In dieser Zeit besuchte ich auch abends Kurse in der Bundesgewerbeschule in Linz als "Vorbereitung zu theoretischen und praktischen Baumeisterprüfung".

In dieser Zeit lernte ich meinen älteren Freund Ludwig Czerwa, mein erster spiritueller Lehrmeister, "Wiggl", mit seiner überaus liebenswürdigen Lebensgefährtin "Hanni" kennen, welche meinen spirituellen Wissendrang durch Antworten und Erklärungen zwar stillen, jedoch andererseits mein Interesse an Spiritualität einfühlsam weiter förderten. Bei diesen vielen Gesprächen, alleine und auch zusammen mit Pauline, vertiefte sich mein/unser spirituelles Wissen sehr. Bei diesen Gesprächen ging es im Wesentlichen um Fragen nach dem Sinn des Lebens, Ursache und Wirkung, Karma und Nahtoderfahrungen, GOTT und Katholizismus, Weiterentwicklung und Zustand nach dem irdischen Tod, Körper - Seele - Geist, Existenz und Persönlichkeiten der Schutzgeister (Schutzengel) welche jeden von uns Sterblichen unaufhörlich begleiten, wahres Christentum und Kirchengemeinschaften (religiöse Vereine mit kapitalistischen Zielen), Judentum, Buddhismus, Christentum und andere Naturreligionen, Jesus Christus, Liebe, Verzeihen, Bitten und Danken, Kabbala, Bakhti und Agni Joga, Besessenheit, Umsessenheit, Poltergeister, Geister und Wesen von Verstorbenen, weiße Magie, Pendeln und Wünschelrute …. u.v.m. Dieses Wissen vertiefte sich im Laufe meines Lebens immer mehr und bestätigte sich in meinem vergangenen Leben oft sehr direkt. ...

... Ganz besonders durch die Vertiefung meines Geistes mit GOTT und meinen großem Meister Jesus Christus, in Verbindung mit den Lehren des Buddhismus und dem spirituellem Praktizieren und Meditieren.

Ich begann eifrig „loslassen“ zu üben. Ich finde, dass es mir auch immer öfter gelingt, mit Waltraud ein gutes Seelenverhältnis aufzubauen. Für ihr liebevolles Entgegenkommen bin ich ihr sehr dankbar.

Ich bedaure zu tiefst, die Mitteilungen meines spirituellen Lehrers „Wiggl“ nicht schon früher in voller Tragweite erkannt zu haben. Ich stand einerseits unter der Faszination, dass seine religiösen, spirituellen und doch so einfachen Erklärungen, mir umfassende Antworten auf meine inneren Fragen geben konnten, und andererseits die Erkenntnis und Einsicht, dass seine Darlegungen (Tod / Wiedergeburt, Karma, Gesetz von Ursache und Wirkung, und vieles mehr …) gut mit der christlichen Lehre des neuen Testamentes zu vereinbaren waren. Erst  in jüngster Zeit wurde mir bewusst, dass seine spirituellen Darstellungen essentiell aus den Lehren des Buddhismus stammen. Wäre mir das schon früher deutlich geworden, so hätte ich mich mit diesen Lehren noch früher näher befasst. Dadurch hätte ich mir  in meiner Lebensentwicklung viel Zeit sparen können und so manche negativen Entwicklungen noch besser lösen können. Andererseits bin ich mir jedoch nicht ganz sicher, ob meine Lebensentwicklung, so wie sie eben gewesen ist, nicht doch auch, und vielleicht sogar wesentlich, zu meinem Verständnis für den „Sinn des Lebens“ beitragen konnte. Ich empfehle daher mit Nachdruck, jeden der an seiner spirituellen Entwicklung interessiert ist, neben seinem Glauben auch das Studium des Buddhismus. ...

aus Kapitel 1 - Persönliche Erfahrungen

... Die Natur des Geistes / Geistes / GEISTES) :

Vorerst muss gesagt werden, dass in unserem irdischen Dasein, eine Trennung von Geist / Geist und GEIST nicht abstrakt vorgenommen werden kann, da in diesem grobstofflichen Zustand alle drei ineinander verwoben sind, und besonders der denkende Geist den Geist/GEIST überdeckt. Geist/GEIST sind im Geist eingeschlossen.

Man darf sich auch nicht vorstellen, dass es sich hier um drei verschiedene „Geister“ handelt. Was die drei unterscheidet ist die Form des Zustandes. Im diesseitigen Zustand sind Geist und GEIST in unseren denkenden, körperlichen Geist eingehüllt. Da der Geist körperabhängig ist, geht er beim Tod eines Menschen als Geist verloren – er löst sich in ein Energiefeld auf – welche in dieser Form an den Seelen-Geist übertragen wird. Der Geist ist also unbeständig (leer wie die Buddhisten sagen) – ein Zwischenzustand!

Genauso verhält es sich im Feinstofflichen mit dem Geist der Seele; auch dieser überdeckt den wahren, göttlichen GEIST, welcher wiederum im Seelen- Geist eingeschlossen ist, er hüllt den GEIST ein. Da dieser Geist seelenabhängig ist, geht er bei der Auflösung der Seele als Geist verloren, das heißt - er löst sich in seine Energiebestandteile – auf, welche, gereinigt, dem universellen, göttlichen und Heiligen GEIST übergehen. Der Geist ist also auch unbeständig (leer wie die Buddhisten sagen) – ein Zwischenzustand!

Alle Energiebestandteile sind nun gereinigt und Teil des universellen, Heiligen GOTT- GEISTES. Wir sind nun erlöst von Karma, Tod und Wiedergeburt. Dieser wahre, göttliche und Heilige GEIST ist der „Urgeist“ welcher schon immer vorhanden ist und war. Der Geist ist also wie der GEIST in uns ständig in Gemeinschaft mit unserem Körper- Geist vorhanden und präsent. ...

... Ihr werdet in meinem Vermächtnis feststellen, dass ich dem Tod, und allen Vorgängen drumherum, mehr Raum eingeräumt habe, wie dem Leben; und das hat seinen Grund. Ich bin davon überzeugt, dass der Tod (neben GOTT) das Wichtigste im ganzen Leben ist; nicht Kindheit, nicht Beruf, nicht Erfolg, nicht Armut, nicht Reichtum, nicht Ehe, nicht Familie, nicht Kinder, nicht Verwandte, nicht Freunde sind so wichtig wie der eigene Tod; wobei ich mir voll bewusst bin, dass die Art wie man sein Leben lebt, - mit Liebe, Hilfsbereitschaft und Fürsorge, oder mit Egoismus und Lieblosigkeit , für die Mitmenschen, - ganz wesentlich den eigenen Tod – in Liebe und Freude, oder in Angst und Verzweiflung -  bestimmen wird.

GOTT ist für mich die höchste Instanz im gesamten Universum, ER/SIE steht über allen Dimensionen, ER/SIE steht über Zeit und Raum, ER/SIE ist die Liebe, ER/SIE ist das Erbarmen, ER/SIE ist das Verzeihen, ER/SIE ist das Leben, kurz gesagt:  GOTT  IST !; und wir sind seine Kinder (damit meine ich zwar in erster Linie Menschen, jedoch auch sind alle Lebewesen damit gemeint).  Ich habe meinen Meister JESUS im Christus gebeten: Schenke mir einen Blick und die Gnade DEINE Liebe empfangen zu dürfen, damit ich sie an meine Mitmenschen weitergeben kann, die Antwort kam unmittelbar, sofort, und ich hörte sie deutlich in meinem Inneren: „Bemühe dich mehr, denn meine Liebe ist ja schon lange in Dir“.  Und so ist es gekommen, dass ich mich in GOTT regelrecht, ganz tief verliebt habe; ...

aus Kapitel 2 - Lehrpfad zur geistigen Erkenntnis

... Die christliche Theologie über die Erbsünde als Ursünde Adams und Evas, in der jeder Mensch hineingeboren wird, ist in zweierlei Richtung falsch. Erstens ist in keinem Natur- oder göttlichen Gesetz vorgesehen, dass andere Personen die Schuld (Sünde) von irgendjemand auszutragen haben; denn das wäre zutiefst ungerecht, und GOTT ist nicht ungerecht! Sein kausales und universales Gesetz von „Ursache und Wirkung“ ist der Garant dafür.  Zweitens, obwohl es so sein könnte, dass Adam und Eva als Gründer für den Unheilszustand (Sünde) gelten, und deren Nachkommen, durch die Erkenntnis von Gut und Böse, auch die freie Entscheidung bei jedem Einzelnen liegt, nichtsündig (gut) oder sündig (böse) zu sein. Unter Berücksichtigung der universellen, göttlichen Gerechtigkeit (dass es die gibt, davon bin ich felsenfest überzeugt), speichert jeder die Auswirkungen seines Denkens und Handelns, als Karma. Übrigens ist bemerkenswert, dass in den Evangelien weder Jesus Christus noch die Autoren der Evangelien vom Sündenfall Adams und Evas sprechen. Ich neige in diesem Fall daher eher der jüdischen Lehre zu, dass durch Adam und Eva der böse Trieb in den Menschen geraten sein könnte, weil beide verstockt und nicht um Vergebung bei Gott gebeten haben. Auch in den islamischen Lehren wird es ähnlich gesehen. Die buddhistischen Lehren von Karma und Samsara bestätigen diese Sicht nicht nur zur Gänze, sondern, darüber hinaus erklären sie, die Abfolge und die Möglichkeit Samsara verlassen zu können. ...

aus Kapitel 3 - Das Gesetz von Ursache und Wirkung

... Gesetz „Ursache und Wirkung“: Dies ist das Hauptgesetz des gesamten Universums und uneingeschränkt gültig für Erde, Himmel, Zwischendimension (Fegefeuer) und Hölle. GOTT hat dieses Gesetz gemacht und greift daher nicht direkt in die Geschehnisse ein, welche im Spiel der freien Kräfte (Gut, Böse) stattfinden. So gesehen bestraft GOTT nicht und belohnt GOTT nicht. Da wir, und der ganze Kosmos, diesem Gesetz unterworfen sind, bestrafen und belohnen wir uns selbst, eben aufgrund dieses Gesetzes von Ursache und Wirkung. Wir sind tatsächlich frei und können tun und lassen was wir wollen, sind jedoch für unser Tun und Handeln, Denken und Fühlen durch dieses Gesetz vollständig alleine verantwortlich! Niemand kann uns das Karma verändern, kein Priester und kein Jogi, nur wir selbst, denn wir haben auch die Macht dazu durch unseren  göttlichen inneren GEIST.

Um das noch zu verdeutlichen, GOTT ist die Liebe, GOTT ist das Erbarmen, GOTT ist das Licht und GOTT ist das Verzeihen, GOTT ist die Wahrheit und wir alle sind seine Kinder und Geschöpfe. Unsere Wesenheit und der wahre innere GEIST, sind (nicht Gedanken und geistige Ergüsse aus unserem Gehirn), also göttlich! Der Buddhist würde sagen, unsere wahre Wesenheit, innerer GEIST ist Buddha, meint jedoch das gleiche. Es macht also überhaupt keinen Unterschied in der Beurteilung, ob jemand an GOTT glaubt oder nicht, es ist einfach so! ...

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